Es ist soweit.

Na endlich, das Internet funktioniert. Wo? Na bei mir, daheim. Wurde ja auch langsam mal Zeit... Nachdem Alice-DSL (bzw. Hansenet) es endlich mal geschafft hat mir meine Zugangsdaten zukommen zu lassen (nicht per Post, nein, per Telefon, weil sie es ja immernoch nicht auf die Reihe bekommen haben), bin ich wieder online.

Zugegeben, jetzt gerade mit Windows. Warum? Naja, eigentlich ganz einfach: Unter Ubuntu wurde ich seltsamer Weise nie zur Alice-Lounge (auch bekannt als "Kundencenter") weitergeleitet, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Also habe ich mir von meinen Bruder mal eben Vista geliehen, ich wollte mir sowieso mal wieder Win installieren, nur so zum Spielen, was ich dann auch zuerst nur tat. Irgendwann ging es mir dann aber doch ziemlich auf die Nerven, dass das System (weil es eine ganz böse Art von Kopie ist), eine komplett englische Oberfläche hat. Kurzum: ein guter Freund hat mir seine GPRS/UMTS-Flat mal eben ausgeliehen um das deutsche Sprachpaket runterzuladen (sowie GraKa-Treiber u.ä.). Das, was mir Vista dafür schenkte, war natürlich ein sauberer Bluescreen. Aber als wenn das schon alles wäre... Neustart und alles geht wieder is nicht drin, das System war voll und ganz demoliert. Dass GPRS manchmal ein paar Paketchen vergisst hätte man vielleicht mal vorher bedenken sollen. Ich also Brüderchen wieder anrufen: "Aah! DvD und so!" Er ist natürlich so freundlich und bringt sie schon bald wieder vorbei. Ich installiere. "Der ausgewählte Datenträger ist nicht für Windows geeignet". Ähm, ok. Installation abbrechen, Linux booten, vergessen. Zwei Tage später: Beim Neustart des Rechners brummt das DvD-Laufwerk auf. Da war doch was... Also, Windows-Installation starten. Exakt die selbe Volume auswählen, er installiert... Irgendwas stimmt da nicht. "Solls geben", denke ich mir und schiebe diese nette Logik einfach mal auf Microsoft.

Jetzt ist schon eine... nein, es sind sogar schon drei Wochen vergangen und ich habe völlig ausseracht gelassen, wofür ich Win eigentlich auf meine HD gemeißelt habe. Alice-Kundencenter kontaktieren. Es sei angemerkt, dass mein Bruder mal wieder zu Besuch ist und mit seinem Akoya (Netbook) auf dem Bett sitzt. Bei mir ist grade mal Linux am Laufen und ich komme natürlich wieder nicht in die Umleitung. So ziehe das Netzwerkkabel von meinem Rechner und werfe es rüber zu Eichi, bei dem die Weiterleitung übrigens einwandfrei funktioniert (Er hat auf der Büchse auch Ubuntu, genau das selbe System! Wie kann das sein?!) Naja... Ich will mich anmelden und was hätte man auch anders erwarten können? Die Zugangsdaten, die ich mir von Alice so mühsam erkämpft habe sind falsch.

Klare Sache: anrufen, rummauln. Zehn Minuten Wartezeit und einen neuen Benutzernamen später funktioniert es, einwandfrei, wunderbar. "Krasse Sache, Indernet", denke ich mir und hakke schon meine Zugangsdaten an meinem Rechner in die Tastatur. Unter Ubuntu: Connection Timeout, meckert mir Firefox ins Gesicht. Ok, soll geben, was ist mit ping?

ping -c 3 google.de

Funktioniert. Hmmm.... Seltsam. Aber es muss schnell gehen, einfachster Weg herrauszufinden ob es an Ubuntu liegt: Windows booten. "Connecting to WAN Miniport... - Failed!" Verdammt. Fluchend überprüfe ich die Zugangsdaten, als mein Brüderle mich von hinten anquatscht: "Ich glaube ich weiß woran es liegt..." - "Na dann schieß mal los", brumme ich schon voll genervt. "Schau mal auf meinen Akoya." Ich drehe mich um und da liegt das Kabel, auf fauler Haut in seinem Netbook steckend...

Tage wie diese... *seuftz*

MßG Knorke!